„Ein tolles Rennen“

Trotz einem „kleinen Malheur“ platzieren sich Hengster und Dekker im Spitzenfeld

Beim Weltcuprennen in Königssee fehlte nicht viel, und Christina Hengster und Anschieberin Sanne Dekker hätten sich den zweiten Podestplatz des Winters geangelt. Nach zwei starken und nahezu fehlerfreien Läufen war es für die Tirolerin lediglich ein Rückstand von 0,77 Sekunden auf die Kanadierin Kaillie Humphries, die ihren zweiten Weltcupsieg in dieser Saison einfuhr. Mit dieser Spitzenleistung ließ Hengster selbst die beiden deutschen Schlitten mit Sandra Kroll und Anja Schneiderheinze auf ihrer Heimbahn hinter sich. „Es war ein tolles Rennen und wir freuen uns sehr über den vierten Platz“, so Christina Hengster.

Stolz ist vor allem auch Nationaltrainer Manfred Maier: „Es waren zwei richtig gute Läufe. Christina und Sanne haben in Königssee vor allem auch Nervenstärke bewiesen.“ Denn am Start passierte ein kleines Malheur: Da in der Nacht am Schlitten noch Umbauarbeiten vorgenommen wurden, waren die Lenkseile noch ausgehängt. Der Start musste abgebrochen werden. „In letzter Sekunde ist es uns aber dann doch noch gelungen, den Schlitten fahrtüchtig zu machen und die Zeitnahme auszulösen“, so Maier.

Die harte Arbeit der vergangenen Monate und die Investitionen in neues Material haben sich gelohnt: Christina Hengster rangiert im Gesamtweltcup auf Zwischenrang vier. In den nächsten Tagen werden nun intensive Testwochen auf der Bahn in Igls folgen, um für den Saisonhöhepunkt, der Heim-WM von 8. bis 21. Februar in Innsbruck optimal vorbereitet zu sein.

Foto: IBSF

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