Auftakt zur Medaillenjagd

Genau 40 Jahre nach Olympia 1976 geht es im Eiskanal von Innsbruck Igls wieder um Gold, Silber und Bronze. Rund 300 Sportlerinnen und Sportler aus über 30 Ländern kämpfen bei den Bob- und Skeleton Weltmeisterschaften um die begehrten Stockerlplätze – und schon beim ersten Wettbewerb sind die Chancen groß, dass Österreich eine Medaille holt, steht doch am Freitag und Samstag der Zweierbob der Damen am Programm. Zu den Favoritinnen zählen dabei die heimische Toppilotin Christina Hengster und Bremserin Sanne Dekker. Nach einem sensationellen Weltcup-Auftakt (3. Platz in Altenberg) folgte ein 5. Platz in Winterberg und ein 4. in Königssee. Richtig zugeschlagen haben Hengster/Dekker dann in Übersee: Platz 3 in Lake Placid, Platz 2 in Park City – minimale 0,16 Sekunden trennten Christina Hengster und Sanne Dekker vom ersten Weltcupsieg – und Platz 3 in Whistler. Lediglich St. Moritz verlief nicht ganz nach Wunsch, der 7. Rang im Weltcuprennen bedeutete auch Platz 4 bei der gleichzeitig ausgetragenen Europameisterschaft, nur zwei Hundertstel fehlten auf die Bronzemedaille. Trotzdem: Hengster/Dekker belegen im Gesamtweltcup derzeit den 3. Rang.

Auch wenn Innsbruck Igls, so Christina Hengster, eine Starterbahn ist, bei der es für sie schwieriger sei, etwas rauszuholen („Sie sonst sehr kurz und leicht.“), war die Hausbahn für Hengster bislang ein gutes Pflaster. 2012 holte sie sich hier den den Titel der Junioren-Weltmeisterin und im Dezember 2011 mit Platz 3 das damals beste Weltcupresultat ihrer Karriere. Gute Vorzeichen jedenfalls für die ersten in Innsbruck ausgetragenen Bob- und Skeleton Weltmeisterschaften, für vier gute Läufe am Freitag (1. und 2. Lauf ab 16.45 Uhr) und Samstag (3. und 4. Lauf ab 15.00 Uhr), nach denen  Christina Hengster und Sanne Dekker hoffentlich am Samstag um 19.00 Uhr bei der Siegerehrung in der Innsbrucker Altstadt eine Medaille in Empfang nehmen können. Das Abschlusstraining war jedenfalls vielversprechend: Hengster/Dekker rasten auf Platz 3.

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